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Archive for the ‘Bandsäge’ Category

große bandsägebox

Montag, 5. Februar 2018

heute war es soweit. mein stapel kam unter die säge.

mit einem 20 mm-blatt hab ich erst die rückwand abgetrennt, danach die äußeren konturen der bandsägebox ausgeschnitten. das ging etwas langsam, aber mit schönen schnittkanten und alles im winkel.

sägeblatt auf 6 mm wechseln. dann die drei innenteile für die laden ausssägen ging erstaunlich gut und ich bin überrascht, welch enge radien sich in einem gut 14 cm hohen stapel sägen lassen.
die box zusammenleimen. während der leim abbindet hab ich die laden fertig gesägt, geschliffen und die teile verleimt. die mittlere lade hab ich mit einer unterteilung gemacht:

außenkontur erster innenschnitt innenschnitte
verleimen ladenteile schleifen fertige laden

für heute war es das (keine zeit mehr), der rest folgt morgen.

anschlussproblem gelöst

Dienstag, 30. Januar 2018

die neue bandsäge hat ja einen 100 mm-anschluss, ich nur einen 35 mm-saugerstutzen. bisher hab ich mit diversen adapterstücken eine verbindung gemacht, die aber nie richtig gepasst hat – trotzdem ich sie mit malerkrepp zusätzlich fixiert habe. jetzt hatte ich genug davon.

eine lösung war schnell gefunden – hab so ein problem ja auch bei der schleifmaschine gehabt. und die damalige lösung (die mittlerweile fast genau fünf jahre hält) lässt sich auch bei der bandsäge umsetzen.

  • auf einem 15 mm restholz wird ein keis mit 96 mm durchmesser gezeichnet. mittels deku sägte ich den kreis mit etwas überstand aus. am tellerschleifer (mithilfe des dorns) wurde der kreis auf maß geschliffen
  • mit einem 35er- forstner bohrte ich an der tischbohrmaschine das loch für den staubsaugerstutzen
  • mit dem gummihammer und einigen (vorsichtigen) klopfern wurde die adapterplatte in den abmontierten absaugstutzen getrieben
  • hält bombenfest, aber ich geh immer auf nummer sicher. also  löcher vorbohren und zusätzlich mit zwei schrauben fixieren
  • absaugstutzen einbauen und sauger anschließen – passt und hält

anschlussl anschluss2
anschluss3 anschluss4

testlauf hab ich keinen gemacht, aber schlechter als die bishjerige lösung kanns keinesfalls sein ;-)

dreifachvase

Montag, 22. Januar 2018

ein nächster versuch mit der bandsäge. wieder ein stück kirschenstamm aufgearbeitet. diesmal zu einer dreifachvase.

erst eine etwa 6 cm dicke scheibe absägen. Danach mit der tischbohrmaschine die löcher für die eprouvetten einsenken. die beiden äußeren röhrchen sind 24 mm dick, das in der mitte 15 mm. Also hab ich mit einem 25er-forstner die beiden äußeren, mit einem 16 mm schlangenbohrer das mittlere loch gebohrt (die bohrtiefe muss nur etwas weiter als der spätere rest gehen). für die äußeren bohrungen musste der tisch entsprechen geneigt werden.
zurück auf die bandsäge um den innenshcnitt zu machen. dabei mit der maserung ins holz eintauchen, damit ist die leimstelle später weniger auffällig. das teil zusammenleimen und nach dem trocknen des leims schleifen. zum schluss einwachsen oder -ölen und mit den eprovetten bestücken:

vase1 vase2
vase3 vase4

besonders gut gefällt mir ja die stelkle mit dem aststück in der linken unteren ecke. bei gelegenheit werden wir die röhrchen mit kunstblumen bestücken.

neuer versuch

Samstag, 20. Januar 2018

nachdem die erste vse ja nicht so ganz geglückt war, habe ich einen neuen versuch gestartet.

mit der bandsäge erst einen kantel sägen. zwei seiten hobeln, damit der winkel auch genau passt. hab mir beim hofer ein set mit schlangenbohrern bestellt. aufgrund der länge musste ich mit einem forstnerbohrer vorarbeiten. den rest dann mit dem schlangebohrer ausarbeiten. die dinger sind extrem scharf und schneiden sehr gut.

nach dem bohren die form an der bandsäge ausschneiden. ich hab mich auch dazu entschlossen, nur an zwei seiten ein muster einzusägen, die anderen seiten wurden nur etwas gerundet. zum schluss schleifen und wachsen, dann konnte die glaseprouvette ingesetzt werden:

vase1 vase2 vase3

weitere tests

Mittwoch, 17. Januar 2018

der zweite stamm kam unter die säge. ich hab diesen in mehrere teile zerlegt und daraus eine bandsägebox und eine holzschale gemacht. als drittes wollte ich eine vase sägen. dieses projekt ist dann aber nichts geworden, da ich erst nach dem aussägen der form draufgekommen bin, dass ich vorher das loch für die eprouvette hätte bohren sollen. aber zumindest weiß ich, dass derartige teile mit dem 6-mm-blatt möglich sind.

kreisschneider außenkante fertig
box1 box2 vasenrohling

um die holzvase sägen zu können hab ich mir auf die schnelle ein kleines helferlein gebastelt: von einem brett (sperrmüll, aber mit glatter fläche) einen teil abtrennen, dann noch zwei streifen (zumindest einer genau in der breite der führungsnuten!), leiste die in die nute gehört anleimen und -tackern, die zweite leiste kam an den rand des tisches. einen einschnitt von etwa 8 cm. gleich einen stopp in dieser position anklemmen. eine linie zeichnen, von der vorderkante des blatte. auf dieser linie im passenden abstand (halber durchmesser des späteren vasenbodens) eine schraube setzen (von oben vorbohren, an der unterseite verseken).

kreisschneider1 kreisschneider2 kreisschneider3

das beschreiben dauert fast länger als das bauen. jedenfalls hat die sache sehr gut funktioniert und nach dem schrägstellen des tisches (etwa 15°, hängt auch vom rohling ab) war die vase schnell ausgesägt.

ich hab vor den ertsen arbeiten tisch mit silbergleit eingelassen. in der zwischenzeit schon eine menge gearbeitet und viel staub abgewischt/-gesaugt. der tisch ist immer noch ganz glatt und leichtgängig (und die reinigung ist auch einfacher). kann das mittel also wirklich empfehlen und hab mittlerweile auch den tisch der tks und der deku, sowie einige teile an der bohrmaschine und diverse werkzeuge damit behandelt.

trennungsgerüchte

Dienstag, 16. Januar 2018

die gerüchte haben sich bestätigt, der erste stamm wurde heute aufgetrennt ;-)

zum testen (sowohl der bandsäge, als auch meiner fähigkeiten), hab ich mich entschieden, einen stamm „nur” in bretter aufzutrennen. ich hatte mich natürlich vorher schon im netz schlau gemacht. da wird für ein derartiges vorhaben jedenfalls eine stützhilfe angeraten, um sich vor unliebsamen überraschungen (verletzungen, bandbruch…) zu schützen.

aus einer leiste aus dem möbelbau (die unterseite ist glatt lackiert) und einem reststück der transportplatte der bandsäge habe ich mir eine sägelade gebaut. zuschneiden, vier schlitze einfräsen, löcher bohren und ansenken, leimen und verschrauben – fertig:

auftrennhilfe1 auftrennhilfe1 auftrennhilfe3

der erste stamm hatte am ende eine starke krümmung. ich hab ihn, mit entsprechendem überstand, auf die lade geschraubt und diese dann als queranschlag verwendet. ging super. danach der erste längsschnitt. das blatt – nur 16 mm, da ich mein 20er gestern an einer versteckten schraube ruiniert hatte -, ging durch wie durch butter. staub gab’s einigen, was aber zum großteil daran lag, dass das holz etwas feucht war.

nachdem ich eine seite begradigt hatte, hab ich den block auf diese seite gelegt, wieder verschraubt und dann ein paar bretter abgetrennt. ging super und wie man sieht, alles komplett im winkel. die schnittkanten sind auch recht glatt, so dass nicht viel nachgeschliffen werden muss (hobeln nur, wenn ich eine andere stärke brauche).
die letzten bretter hab ich dann ohne sägelade gemacht. da der stamm an der führung und am tisch auflag, war keine zusätzlicvhe gefahr mehr gegeben.

auftrennen1 auftrennen2 auftrennen3
auftrennen4 auftrennen5 auftrennen6

ich bin jedenfalls begeistert, wie schnell und genau ich den stamm zerlegt hatte. das holz muss noch etwas trocknen, muss mir nur überlegen wo.
jetzt bin ich gespannt auf die weiteren stämme. als nächstes will ich aus dem dicksten teil ein paar bandsägeboxen machen – und die eine oder andee vase. schau ma mal, ob das gelingt.

helferlein für rundstäbe

Donnerstag, 11. Januar 2018

nachdem ich viele stunden am drehbuch gearbeitet hatte brauchte ich etwas abwechslung. also schnell in die werkstatt um ein weiteres helferlein für die bandsäge zu basteln.
aus einem hartholzkantel und einer leiste wurde in kurzer zeit eine schiebelade zum sicheren ablängen von rundhölzern. eine arbeit, die an der bandsäge durchaus zu verletzungen führen kann.

und so hab ich’s gemacht:
mit der tks eine einkerbung (45°) ins kantholz gesägt. auch auf der tks ein ehartholzleiste passend zur breite und tiefe der beiden führungsnuten (am tisch der bandsäge) zugeschnitten. die leisten in die nuten eingelegt (mit ein paar sechskantmuttern als unterlage, damit die leisten etwas überstehen. dann das kantholt anleimen – dabei auf den winkel achten. zur sicherhit hab ich dieleisten noch mit jeweils zwei schrauben (vorbohren und ansenken) von unten gesichert:

einkerbung sägen anleimen funktioniert

die beiden nutenrunner und die unterseite des kantholzes (die auf dem tisch aufliegt), habe ich mit silbergleit eingelassen, den rest mit holzwachs.
das helferlein lässt sich gut im unterschrank verstauen und ist so bei bedarf schnell zur hand.

aufbau und test

Dienstag, 9. Januar 2018

war schon das unboxing der neuen bandsäge nicht so ganz ohne, war heute nochmals eine steigerung des schweregrades zu verzeichnen.

als erstes zum bauhaus, ich brauchte vier längere schrauben um das untergestell mit der rollenplatte zu verbinden. nachdem das geschafft war hab ich die verpackung rund um die maschine entfernt und diese dann auf pfosten gelagert. so konnte das untergestell mit der säge verheiratet werden. mit zusätzlicher hilfe war die maschine dann überraschend schnell und einfach senkrecht gestellt.

aber jetzt wurde es knifflig. das anbringen des tisches – der alleine hat gut 20 kg. nach und nach wurden die restlichen teile montiert. das anbringen der halterung für den anschlag war schon nicht einfach, alles korrekt und winklig auszurichten und einzustellen dann noch eine spur kniffliger. ich brauchte dazu gut eineinhalb stunden.

aber dann war es geschafft und ich konnte die ersten testschnitte machen. wow! durch 16 cm fichhtenleimholz ging das blatt extrem leicht. trotz der groben zahnung ein erstaunlich glatter schnitt. noch dazu ist die säge überraschend leise. auch die lösung fürs ein/ausschalten gefällt mir in dieser variante sehr. nur für die absaugung muss ich mir was einfallen lassen. da muss ich wohl einen adapter bauen.

das handling mit nur zwei lenkrollen war dann aber nicht wie gewünscht (kein wunder, bei dem gewicht). also nochmals zum baumarkt um zwei zusätzliche lenkrollen zu besorgen. dort hab ich dann geshen, dass die derzeit montierten rollen nur für 50 kg last ausgelegt sind. hmm! mit einem etwas dickeren stamm auf der säge kommt da einiges an gewicht zusammen. also hab ich mich für neue rollen entschieden. alles blockierbare lenkrollen mit 150 kg traglast/rolle. damit bin ich jedenfalls auf der sicheren seite.

die montage derselben an der schon stehenden maschine (nochmals alles abbauen, die maschine umlegen, die rollen montieren, maschine aufstellen, alles wieder dran montieren und neu ausrichten wollte ich mir sparen), war echt eine glanzleistung. mit viel hirnschmalz, vollem körperlichen einsatz und gerlindes hilfe hab ich das irgendwie hinbekommen:

hochzeit gestell mit grundplatte verbunden neue rollen
bereit erster test zweiter test

nachdem ich die maschine geputzt hatte, kam sie auf ihren platz. da bleibt jetzt etwas mehr luft…

garagenplatz

… so dass ein halter für meine diversen rundstäbe und leisten platz findet.

unboxing

Freitag, 5. Januar 2018

zu meiner überraschung rief am vormittag die spedition an um die bandsäge zuzustellen.
mit vereinten kräften haben es der fahrer und ich geschafft, das schwere – und große -trumm in die werkstatt zu verfrachten. dann ran ans stanleym,esser und öffnung der verpackung.

diese hatte eine kleine beschädigung. wie sich nach dem öffnen zeigte, war das aber kein problem:

unboxing1 unboxing2

nach der – englischsprachigen – anleitung habe ich begonnen, das untergestell zusammenzubauen. macht einen sehr stabiulen eindruck und ist entsprechend schwer. alles passte perfekt zusammen.

im nächsten schritt hab ich die platte, auf welcher schon die vorgängersäge gestanden hatte, zugeschnitten, zuvor natürlich die rollen abmontiert. die neue säge ist deutlich größer und schwerer, hat aber weniger standfläche, so dass ich die platte in der länge und breite um gut 15 cm kürzen konnte.
dann neue löcher bohren und die rollen anmontieren. die position der rollen habe ich so geplant, dass jeweils die vordere äußere befestigungsschraube auch gleich das untergestell mitfixiert. leider waren die vorhandenen schrauben dafür zu kurz. muss bei gelegenehit längere besorgen, dann geht es mit dem aufbau weiter.

bestellung aufgegeben

Dienstag, 19. Dezember 2017

nachdem ich meine alte metabo bandsäge schon vor einigen tagen verkauft hatte, musste was neues her. nach langer und reiflicher überlegung habe ich mich dazu entschlossen, mir das gerade erst erschienene bandsäge-modell von record power zuzulegen – die sabre 350.

habs übers web beim neureiter geordert und dazu noch einen 3er-pack sägeblätter herausgerissen. jetzt kann ich es kaum erwarten, dass die säge geliefert wird.

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