zu früh

heute sollte es den baumstämmen aus dem wald an den kragen – oder die rinde gehen.
ich hab zuerst das beschädigte teil (mit der eingerissenen rinde) von dem einen stamm abgetrennt. da hat sich gezeigt, dass das gewählte blatt (bimetall, feingezahnt) dafür völlig ungeeignet war. das holz war noch sehr nass und die zähne schnell verpickt. also hab ich für die weiteren arbeitenauf ein grobzahnigeres blatt umgerüstet. damit ging es viel besser, aber aufgrund der nässe trotzdem nicht ganz einfach.

aus dem ursprünglichen plan, beide stämme aufzarbeiten wurde nichts. stattdessen hab ich nur das abgetrennte stück in etwa 15 mm dicke scheiben gesägt. so etwa 20 scheiben sind es gewordn. dann ließ ich es bleiben. auch das grobe blatt verklebte von den feuchten spänen. dasholz (stämme und scheiben) kam in den keller:

trockenkammerl

da kann alles vor sich hintrocknen, bis es leicht weiterverarbeitet werden kann. wer weiß, vielleicht geht sich schon eine weihnachtsbastelei aus – ideen hätt ich schon (und notfalls kann ich die scheiben ja in der mikrowelle etwas trocknen).
jedenfalls werden die fenster in der werkstatt jetzt nicht mehr so stark anlaufen, da sich die luftfeuchtigkeit deutlich reduzieren dürfte.