Juni 2015

gleich einmal das headerbild von lucy aufbereitet und ausgedruckt. daraus möchte ich ein großes wandbild machen. eine ungefähre idee was ich da machen will hab ich auch schon.
eigentlich wollte ich am nachmittag mit dem sägen des steampunk-bildes beginnen, aber erstens kommt es anders, als man zweitens…

patricia hat angefragt, ob ich ihr nicht eine „schatztruhe” machen könnte. ein paar legen zusammen und brauchen eine entsprechende verpackung. da kommt sie aber früh drauf. aber nachdem ich die ungefähren maße hatte machte ich mich sofort ans werk – viel zeit ist ja nicht mehr.

natürlich werde ich nicht einfach nur eine kiste zusammenzimmern, so einfach mach ich es mir nicht.
bis gegen halb fünf war ich fleißig am werkeln. während dem arbeiten kamen mir die ideen für die einzelnen schritte. als ich für heute schluss machte hatte ich die truhe soweit zusammengebaut und „auf alt” gebeizt:

truhe bemalt

abends kam mir noch eine idee für passende verschlüsse. trotz der fortgeschrittenen stunde sägte ich einmal einen prototypen zur probe. das könnte was werden.

heute hab ich mich an ein testobjekt gemacht welches mir schon lange im kopf herumgeistert. ich hatte da im netz mal bei einem amerikanischen woodworker was gesehen dass ich nachbauen wollte.
details zum projekt selbst folgen demnächst (bin derzeit mit dem schauspielen zeitlich ziemlich eingespannt), aber ich hab grad einen dicken hals, deshalb…

bei dem (test)projekt werden unter anderem viele bohrungen mit einem forstner-/kunstbohrer gemacht – damit einiges an material schnell abgetragen wird und man sich mit dem fräser arbeit erspart. als probeobjekt habe ich eine dreischichtplatte aus fichtenholz verwendet. einfach, weil ich es grad zur hand hatte.

da ich den bohrer für derartige projekte später dann in massivholz (kirsche, eiche…) verwenden wollte, und zusätzlich das eine oder andere topfscharnier eingebohrt werden soll, musste es ein 35 mm bohrer sein. dazu habe ich mir extra einen hochwertigen (dachte ich zumindest) kunstbohrer der marke fisch besorgt. die war mir bisher als qualitätsmarke bekannt. leider war das ein griff ins klo!

nach etwa 25 bohrungen (12 mm tief und überlappend)…

aufgabe

… merkte ich beim ansetzen neuer bohrungen, dass der bohrer irgendwie „rupft”. ein blick zeigte schnell die ursache: eine der beiden spitzen (vorschneider?) war gebrochen!
wo ist die spitze?

wie gibt’s denn sowas? gleich einmal das brett kontrolliert: keinerlei fremdkörper (woher auch?). so ein scheiß aber auch! dabei hatte ich mich anfangs so gefreut, weil der bohrer wie durch butter gefräst hat. aber halt leider nicht sehr lange.

nachtrag vom 09.06.15:
noch mehr angefressen. im vertrauen auf die qualität hab ich die rechnung scheinbar weggeworfen – jedenfalls find ich sie nicht mehr. pech gehabt. aber zumindest eine mail an die firma werd ich schreiben, weil ich grad so schön geladen bin.