Juli 2012

Viele Wolken und der Computer streikt. Windows 7 hat sich aufgehängt. Nach einer Stunde lief alles wieder und ich hatte die Muse mich um das gestern begonnene Türschild für Walter zu kümmern.

Erst einmal weitermalen. Dann die Schürung anbringen. Dabei zerstörte ich ein Namensschild welches ich umgehend neu sägte und malte. Auch die Schürung machte ich nochmals neu, die erste war irgendwie zu steif. Zu Mittag war es geschafft und das Werk fertig zur Übergabe:

fertiges Türschild

Auf dem Foto erkennt man nicht so genau, dass die Teile auf dem Hintergrund aufgeklebt sind. In natura wirkt es nicht so zweidimensional. Auch ist der Namen ausgesägt und dahinter ein gelbes Papier geklebt (damit man ihn beser lesen kann).

Unser Neffe ist vor kurzem in ein haus übersiedelt. In den nächsten Tagen besuchen wir ihn und seine Familie. Als kleines Einweihungsgeschenk werde ich ihm ein Türschild basteln. Also frisch ans Werk.

Freihand zeichnete ich die benötigten Teile. Nur den Schriftzug druckte ich am Computer aus (Bild 1). Dann kam die schöne Arbeit, das Aussägen. Vor allem beim Namen war es eine Herausforderung. Ist aber nicht schlecht gelungen. Bild 2 zeigt die fertig gesägten Teile.

Zum Vergrößern anklicken:
Vorlage nach dem Sägen

Das Schleifen war der nächste Schritt. Für heute noch die Grundfarben, der Rest der Malerei folgt morgen.

Als erstes Projekt mit der Bandsäge – kombiniert mit der Deku – nahm ich mir ein Stück „Holzmagie” vor.
Ein Reststück aus Fichte wurde in regelmäßige Abschnitte unterteilt. Die geraden Einschnitte machte ich mit der Bandsäge, die Querschnitte mit der Deku. Wie die Schraube ins Holz kam kannst du raten (sie ist durchgehend und auch das Holz ist unbeschädigt):

Holzmagie

Nach der Spielerei wurde es ernst. Ich stellte ein Regal in der Werkstatt um. Das brachte etwas mehr Platz zum Sägen und zugleich eine Fläche wo ich Pläne udgl aufhängen kann:

umgestellt

holzpfosten im dz (aus dem abfallcontainer)

Eine schnelle Bastelei für Zwischendurch. Trotz Sonntag warf ich die Bandsäge an um aus einer größeren Platte ein passendes Stück zu schneiden. Die Säge läuft nachbarfreundlich leise. Auf das Brett pauste ich die Vorlage, die ich aus dem Netz gefischt hatte. Dann kam die Hegner zum Einsatz und nach wenigen Minuten war die Sägerei erledigt:

Türschild roh

Jetzt ging die Arbeit erst richtig los. Das Anfärbeln nämlich. Nach insgesamt rund drei Stunden (vom Anwerfen der Bandsäge weg) war ich fertig:

Türschild fertig

Nicht über den Text wundern, der wurde so gewünscht.

Wie du vielleicht weißt sind meine Platzverhältnisse sehr begrenzt. Durch das Aufstellen der Bandsäge wurde der Platz jetzt nicht unbedingt mehr. Also musste eine praktikable Lösung her umd die Säge bei Bedarf an einen anderen Platz strellen zu können (bei über 70 kg Gewicht keine einfache Sache). Kurzerhand baute ich mir ein Podest mit Rädern.

Ich besorgte eine Finnische Siebdruckplatte, vier Rollen (zwei davon lenk- und feststellbar) und passende Schrauben (Bild 1). Nach dem Ausmessen und Anzeichnen machte ich mich ans Bohren (Bild 2). Dann kamen die Rollen an die Platte. Zum Schluss wuchtete ich die schwere Säge auf das Podest und fixierte sie von innen nmit Holzschauben (Bild 3).

Zum Vergrößern anklicken:
Siebdruckplatte und Rollen Bohrarbeiten das fertige Transportpodest

Fertig war meine Rangierhilfe. Ein weiterer Vorteil an dieser Lösung ist auch dass der Sägetisch ein paar Zentimeter an Höhe gewonnen hat. Ein Umstand, der meinem lädierten Rücken sehr zugute kommt.

Beim Bohren des ersten Loches war ich so schnell durch die Platte, dass ich mir gleich in den Finger bohrte (Bild 4). Spricht für meinen scharfen Holzbohrer und macht echt munter ;-)
Zur Sicherheit klemmte ich dann doch ein Abfallholz unter (wollte mir das sparen). Schnell waren danach die Rollen montiert.

Nach der ganzen Plackerei musste ich natürlich sehen ob auch alles funktioniert. Also richtete ich das Blatt nach der Anleitung aus und gab Spannung. Schutzausrüstung nicht vergessen – erst recht nicht nach dem Bohrunfall – und ich legte los (Bild 5). Sitzt, passt und sägt. Jetzt kann ich mein erstes Projekt mit der Bandsäge fast nicht mehr erwarten.

Bohrunfall erster Probeschnitt

Heute brachte Walter meine Bandsäge, eine Metabo BAS 317. Wir machten uns gleich ans Zusammenbauen und Aufstellen:

Bandsäge montieren

Nach einer guten Stunde schrauben war es geschafft und die Maschine stand:

die Bandsäge ist einsatzbereit

Sägeband ausrichten, Anschläge montieren und einen ersten Test. Läuft unerwartet leise, wird beim Sägen dann aber lauter.
Eine Schraube ist bei der Montage übergeblieben. Aus den Unterlagen konnte ich nicht entnehmen wo sie hingehörte.

Später, beim Video schauen fand ich eine englischsprachige Anleitung zum Einrichten der Bandsäge. Da wurde mir dann klar dass es sich dabei um die sog. „Endanschlagschraube” handelt. Nach kurzem Suchen fand ich auch die Stelle an der sie eingeschraubt gehört. Das werde ich dann morgen machen.

Unter tags fand ich Zeit meine Werkstatt etwa aufzuräumen. Morgen kommt Zuwachs für den Gerätepark, da brauch ich Platz.

Abends bekam ich Lust auf eine kleine Sägerei. Nach einem Bild aus einem Forum zeichnete ich freihand einen Baum. Dieser wurde anschließend ausgesägt, geschliffen und bemalt:

vom groben Entwurf zum fertigen Objekt

Ist nicht schlecht geworden für so eine schnelle Arbeit. Morgen bekommt er noch ein Finish mit Klarlack, dann ist ein ungewöhnlicher Bilderrahmen fertig.

Nachdem ich mir einige Videos zum Thema im Internet angeschaut hatte bekam ich auch Lust selbst was zu tun. Also ab in die Werkstatt um die Box zu vollenden.

Nachdem der Boden angeklebt war und der Leim abgebunden hatte wurde die Box noch gebeizt. Sieht doch gut aus – oder?

fertige Box

Und das Beste, sie paast genau unter den neuen Hocker. Warum nicht gleich?

Nachdem ich gestern und heute das Layout für meinen Holzblog (hier zu sehen) fertiggestellt hatte ging es frisch ans Werk. Ich baute einen neuen Hocker samt Unterstellbox.
Den Großteil davon schaffte ich heute; sägen, schleifen, dübeln un den Hocker zusammenbauen. Auch die Box schaffte ich bis auf den Boden:

Leimarbeiten

Der Rest folgt morgen.

Beim Hocker und der Box hatte ich beim Planen einen kleinen Denkfehler. Da habe ich einmal vergessen die Maße der Seitenwand abzuziehen. Dadurch ist die Box jetzt um 6 mm zu groß und passt daher nicht wie geplant unter den Hocker. Pech gehabt, da muss ich wohl nochmal ran.

Am PC zeichnete ich einen neuen Bauplan. Diesmal mit den richtigen Maßen.
Der Hocker fand aber trotzdem Verwendung. Mit Sprühlack versehen dient er Akito als Einstiegshilfe in seinen kleinen Pool.