Dezember 2012

Heute schaute ich mir den Frosch nochmals genauer an. Nein, so konnte das nicht bleiben. Sah aus, als würde ein Frosch einen zweiten Huckepack tragen (oder etwas nicht ganz Jugendfreies mit ihm anstellen).

Also ab in die Werkstatt und das Teil ummodeln.
Auf Resten von Malleinwand (die ist genügend steif) zeichnete ich ein paar Teile neu. Dabei bekamen etwa die Hinterbeine andere Winkel und die großen Seitenteile unten wurden komplett umgestaltet. Als die Papiermodelle zu passen schienen wurden die Teile, immer gleich im Doppelpack, gesägt, geschliffen und eingepasst. Es war eine mühsame Arbeit, aber sie hat sich gelohnt. Jetzt sieht das Puzzel aus wie ein Frosch. Mir gefällt’s so jedenfalls:

3D Frosch

Abends bekamen die Teile noch etwas Farbe:

Frosch in bunt

Nachdem ich schnell ein paar Teile der Schreibutensilienbox verleimt hatte machteich mich an die Fizzelarbeit.

Erst die Reste der Vorlagen und des Paketbandes von den vielen Froschteilen (sind fast 40 Teile!) kletzeln. Dann machte ich mich ans Schleifen.
Die Teile nahm ich mir in der Reihenfolge des Zusammenbaus vor. Apropos! Bis heute hatte ich nur eine Zeichnung der Teile aber keinen Plan, wie diese zusammenzubauen sind. Glücklicherwise entdeckte ich diese Seite im Netz. Da wird der Zusammenbau sogar in 3D gezeigt. Echt eine tolle Sache.

Sobald das Teil geschliffen war wurde es angesteckt. Nicht passende Ausschnnitte wurden gleich nachgesägt und korrigiert. Es dauerete fast zwei Stunden alles zu schleifen und zusammenzubauen. Das eine oder andere Teil mussten dabei neu gesägt werden, da es zum Bruch kam. Aber dann war es geschafft:

3D Frosch, Erstversuch

Irgendwie passt da was nicht ganz. Aber darum kümmere ich mich morgen.

Da ich über den Winter meine große Schleifmaschine eingemottet habe benütze ich zum Schleifen des öfteren meinen Vibrationsschleifer (zumindest bis ich den bestellten Oszillationsschleifer von Scheppach bekomme). Um möglichst wenig Staub zu haben wird der Sauger angeschlossen. Allerdings gibt es da das Problem, dass der Anschlusstutzen an beiden Geräten gleich groß ist (Bild 1) und daher nicht einfach so zusammengesteckt werden kann.
Gut, man könnte sich mit Klebeband behelfen. Aber abgesehen von der Verschwendung ist es mühsam, nach jedem kurzen Schleifen das Band abzuklamüsern und bei Bedarf wieder anzubringen. Und was ist, wenn ich schnell zwischendurch an die Säge muss? Es musste eine praktikablere Lösung her. Und so sieht diese aus:

Auf ein Reststück in passender Stärke zeichnete ich die Umrisse des benötigten Teils. Mittig bohrte ich ein Loch mit 35 mm Ø (Bild 2). Dann wurden das Teil ausgesägt (Bild 3). Mit einer Rundfeile wurde das Loch auf die passende Größe gefeilt (Bild 4) bis der Stutzen passte (Bild 5). Zum Schluss außen noch etwas glätten und runden und fertig war ein praktischer Anschlussadapter (Bild 6) der einfaches und schnelles Umstecken des Saugeranschlusses ermöglicht.
Warum immer kompliziert?

Anschlussproblem bohren aussägen
passend feilen passt fertiger Adapter

Nach der kleinen Bastelei setzte ich mich an den PC um einen Teileplan für die Schreibutensilienbox zu erstellen. Ich begann auch shcon damit, die ersten Teile zu sägen.