Mai 2014

in meiner kleinen werkstatt gibt es eindeutig zu wenig platz. um wieder ein wenig ungenützten raum zu nützen startete ich am nachmittag ein kleines projekt. mittels aluprofil, zweier holzleisten und drei plastikboxen vom elch schaffte ich zusätzlichen stauraum an der unterseite des großen werktisches:

stauraum

in den boxen kann ich nun staubgeschützt meine tacker und schleifgeräte unterbringen. damit verbleibt mehr platz auf dem werktisch (den ich beimalphornbau dringend brauchen kann). als sich mein rücken etwas erholt hatte stellte ich meine stauraumlösung als projekt.

das „projekt alphorn” läuft natürlich (nebenher) weiter, hat aber keinen vorrang. heute habe ich ein weiteres peojekt gestartet. ich werde drei sparbücher (im wahrsten sinne) basteln. erste zuschnitte dazu habe ich heute einmal gemacht:

zuschnitte

die vorder- und rüxkseite bei zwei büchern ist aus kastenresten vom mittlerweile gesperrten gasthof müllner.

heute ziemlich grippig und mit ständigem kratzen im hals.

unter tags fand ich ein paar minuten, um die letzten gesägten ringe anzuleimen und innen zu schleifen:

es wird

so langsam lässt sich erkennen wie das ganze einmal aussehen wird. das ist der unterste/dickste teil des blasrohres. ans dicke ende kommt dann der trichter (gebogene teil). nächste woche geht es dann weiter.

zwishcen schießen und schauspielern fand ich etwas zeit um einen sprung in die werkstatt zu machen.

da leimte ich die ersten beiden ringe zusammen. etwas anderes machen. dann den nächsten ring positionieren und anleimen. wieder andere dinge erledigen ehe der nächste ring angeleimt wurde:

das rohr wächst

so gewann das rohr stück für stück an höhe/länge. ich bin jedenfalls sehr positiv gestimmt, dass sich die sache machen lässt. obwohl ich noch über zwei dingen grüble:

  • wie mache ich das mit der verbindung der einzelnen rohrstücke (das alphorn wird letztlich aus drei oder vier teilen bestehen)?
  • und wie mache ich die krümmung des trichters?<
  • /ul>

    ich habe aber noch etwas zeit um mir machbare lösungen einfallen zu lassen. das wird schon.

vormittags in der hand-ambulanz. nach gut drei stunden fertig – für heute. schnell nach hause umziehen und ab in die bastelstube.

am ende des tages hatte ich neun teile für das alphorn innen und außen gesägt. das reichte für heute.
ich sägte erst die außenkanten. der tisch der hegner ist dabei 1,5° geneigt. man muss nur aufpassen, dass man auf der richtigen seite des blattes sägt damit die schräge in die richtige richtung verläuft. danach wurden die teile exakt übereinandergelegt und mittels schrauben zusammengehalten. so konnte ich die außenkante in form schleifen. die ringe wurden nach dem schleifen mit drei streifen malerkrepp beklebt. auf dieses malte ich mir linien und trennte die ringe dann ab. so habe ich gute orientierungspunkte wenn die ringe später zu einem konischen rohr verleimt werden.

teile auseinandernehmen und die innenschnitte machen. bei derselben neigung des tisches. die wandstärke beließ ich bei gut 15mm, da ich mir sorgen machte, dass das fichtenholz sonst bricht. das kam letztlich dabei raus:

stapel

die ersten außenkanten sind gesägt.

mit einem sägeblatt top cut #7 habe ich das erledigt. vor allem wenn wuer zur holzfaser gesägt wird braucht es etwas zeit – aber es geht.
muss mir nur überlegen, wie ich die außenkante am besten auf gleich schleifen kann. ob es dazu ein kleines helferlein braucht oder ob ich eine andere lösung finde. mal überlegen.

schon länger gehe ich mit dem verrückten plan schwanger, mit der dekupiersäge ein alphorn zu basteln. keine ahnung ob dieses dann irgendwelche töne von sich geben wird – aber darum geht es auch gar nicht. vorrangig will ich einfach wissen, ob das überhaupt möglich ist.

heute wurde es ernst. eine zeichnung wurde erstellt. das ding wird an die 4m lang, so dass die vorlage knapp 20 a4-blätter groß ist. gipsy war von der größe des projektes auch angetan und musste gleich einmal die gesamte länge abschreiten:

vorlage

es gab also einige zettel die zum plan in originalgröße zu verkleben waren.

den großen leimholzbalken musste ich allerdings mit der bandsäge auftrennen. 16cm passen beim besten willen nicht in die deku. die stücke wurden etwa 5cm dick. da ja leicht schräg gesägt werden muss um einen konus zu erhalten kann ich nicht die volle höhe der hegner ausnützen. morgen wird es dann ernst, da werde ich versuchen die ersten ringe zu sägen.

dringende computerarbeiten (muss eine homepage für die taekwondo-schule der kinder basteln) lißen mir in dne nletzten tagen keine zeit zum werken. die ganzen (verregneten uznd kalten) tage saß ich am pc.

heute hatte ich genug davon – ich brauchte etwas abwechslung. eine kleine bastelei, die ich schon länger geplant hatte, sollte mich auf andere gedanken bringen. zur ergänzung unserer sommerdeko bastelte ich schnell ein schmetterlingsmobile:

schmetterlingsmobile

um die fühler (aus silberdraht) zu machen baute ich mir ein kleines helferlein. details dazu in der projektbeschreibung.

ach ja, das kleine sommerprojekt hat gewirkt! noch im laufe des tages kam die sonne hervor und die temperatur kletterte auf über 20°.

den ganzen tag bei einem film dreh (für einen universum zweiteiler über prinz eugen) schwer beschäftigt. ich gab einen diener:

als diener

am abend stellte ich dann mein gestern fertig gemachtes fretworkbild als projekt online.

vom postler geweckt, der mir ein t-shirt von bosch brachte. trifft sich gut, das alte ist eh schon ziemlich eingesaut.

nach ein paar tagen werkstattpause machte ich erst einmal das gesiba-taferl fertig. das wurde danach auch gleich einmal abgeholt.

im laufe des nachmittages wurde auch das geschenkf für georg fertig. bin gespannt ob es ihm gefallen wird:

stan & olli

abends erstellte ich dazu noch einen projektentwurf.