Juli 2013

Ich hatte das OK zur Tischrestaurierung. Also machte ich mich heute fleißig ans Werk.

Erst einmal zerlegte ich den alten Tisch. Das gab mir Gelegenheit zu schauen, welche der Leisten ich noch verwenden kann und welche ich neu sägen muss. Bei der Gelegenheit baute ich auch gleich die Rampamuffen aus – die werden noch gebraucht. Die noch brauchbaren Leisten wurden geschliffen. Das dauerte gut zwei Stunden.

Als Gerlinde mit dem Auto kam holten wir die benötigten Bretter für den Rahmenbau. Bis zum Abend wurde gesägt und gefräst. Als ich für heute Schluss machte hatte ich alle Leisten fertig, die Rahmenteile waren gesägt und gefräst und der Außenrahmen schon teilweise verleimt (ein Ende muss ja offen bleiben um die Leisten einschieben zu können).
Echt viel geschafft heute:

alle Sprießeln
Rahmen

Ich machte mir viele Gedanken wie ich den Gartentisch am Besten reparieren soll. Einige der Leisten sind so morsch dass ich sie neu amchen muss, auch der Rahmen ist nicht mehr zu gebrauchen:

alter Tisch

Langsam dämmerte eine Idee am geistigen Horizont. Um sie zu konkretisieren musste ich mir vort Ort anschauen was es an Holz gibt. Also radelten wir zu meinem Holzdaler. Ich fand Douglasienbretter die durchaus für mein Vorhaben zu gebrauchen sind. Kosten allerdings eine Kleinigkleit, so dass ich erst nachfragen muss. Rechnen würde es sich aber, da ein gleichwertiger Tisch sicher nicht unter 150 – 200 Euro zu bekommen ist.

Bis ich eine Entscheidung habe muss ich mich anderweitig beschäftigen. Da ich hete meinen bestellten Rundgummi bekommen habe zerlegte ich meine Holzkrawatte und baute sie um. Mit dem Gummi ist sie flexibler und kann leichter an- und ausgezogen werden.

Krawattenumbau

Gleich in der Früh zum Sägen in mein Bastelkammerl. Auf der Bandsäge sägte ich die fehlenden Teile für die fünf Grillgewürzhalter. Dann wurden die Bohrungen gemacht. Erstmal Pause, um einzukaufen (brauche bald wieder Bandsägeblätter, auch Schleifpapier habe ich günstig bekommen).

Kaum zurück gleich wieder in die Werkstatt um die Teile zu schleifen:

fertig bearbeitete Teile

Zur Abwechslung, und weil auch bald der Geburtstermin anstehen soll (ich glaube ja immer noch, das wird der Achte), bauten wir ein Windelmotorrad. Die Räder aus Windeln, Sitz ein Body, Licht eine Trinkflasche und als Lenker Söckchen. Wir finden es süß:

Windel-motorrad

Gerlinde musste dann in den Nachtdienst. Ich nützte die Sturmfreie Bude um erst die Teile für die Untergestelle zu beizen und nach dem Trocknen die Garnituren zu verleimen. Dann waren die fünf bestellten Grillgewürzhalter soweit fertig:

zusammengebaute Garnituren

Morgen bekommen sie noch einen Schutz mit Holzwachs, dann kann sie Daš gleich mitnehmen wenn sie mir den alten Gartentisch zum Reparieren bringt. Eine Arbeit, auf die ich mich schon irgendwie freue.