August 2013

am vormittag tauschte ich die vorgestern gekaufte kamera um. ich habe wieder eine lumix (ohne gps) gekauft. diese wird hauptsächlich in der werkstatt zum einsatz kommen.

abends sägte ich drei muster für die namensschilder. diese wurden mit filzschreiber oder brandmalkolben beschriftet. ich hoffe, eines davon gefällt und kann dann für die hochzeit in serie gehen.

bei 1-2-do fand ich schon vor längerem ein projekt welches ich auch machen wollte. da es ebenfalls eine überraschung werden soll darf ich nicht zuviel verraten.

jedenfalls entwarf ich eine vorlage, das meiste wurde letztlich mit der hand gezeichnet. ein reststück leimholz vom jaguarpuzzle passte millimetergenau für mein vorhaben. glück gehabt.

vorlage aufkleben und sägen. das dauerte gut zwei stunden. abschließend einen sockel sägen und mit einer schönen fräskante versehen. ist mir gut gelungen. da dadurch das projekt selbst nicht verraten wird hier ein bild der sockelplatte gleich nach dem fräsen:

sockelplatte

zusammenbauen konnte ich die teile noch nicht, da ich noch unschlüssig von wegen farbgestaltung bin (ob überhaupt, wenn ja, welche…?)

neben dem waschtag nur wenig zeit. aber diese genügte, um für die box einen passgenauen deckel zu sägen und zu fräsen:

deckel nach dem fräsen

passt

noch etwas schleifen, dann bekommt der deckel eine verzierung mit dem brennpeter (kein foto zwecks geheim, eh schon wissen).

zu mittag musste ich zur maskenprobe (das kann dauern). zuvor hatte ich noch etwas zeit. die genügte, um mich an ein neues projekt zu machen.

da es eine überraschung werden soll kann ich hier nicht viel verraten – und schon gar keine bilder zeigen.
es wird ein spezielles puzzle. die vorlage dazu hatte ich gestern abend gemacht. zweimal ausgedruckt und aufgeklebt. einmal mit sprühkleber, einmal mit leim. beide halten gut, die mit dem leim hat sich in der mitte an ein paar kleinen stellen leicht gewellt. also sägte ich die mit sprühkleber fixierte vorlage (die vorlage verbleibt auf dem werk!).

ich brauchte nach den stundenlangen drehs in drei kostümen und arg geschminkt – guckst du…

maskenprobe

… eine ablenkung. so sägte ich abends noch schnell die teile für eine kleine box. boden und seitenwände wurden verleimt und können bis morgen trocknen:

holzbox

nach zwei drehtagen und einem wochenende endlich wieder ein wenig werkeln. heute machte ich die holzvase fertig.

erst einmal wurde sie rundherum glattgeschliffen, anschließend entstaubt. ein tauchgang in flüssigem holzwachs für den innenbereich brachte die farben und maserungen voll zur geltung:

vase, erste version

an der rückseite (im bild natürlich nicht zu sehen) gibt es einen kleinen fehler. beim bohren für den glaseinsatz ist ein kleines stück ausgebrochen. natürlich an einer stelle an der sich nichts reparieren lässt. gerlinde hatte die geniale idee einfach aussparungen zu sägen. das hätte gleich mehrere vorteile:

  • der ausbruch wird kaschiert
  • es ergeben sich sichtfenster um den wasserstand im glas kontrollieren zu können wenn echte blumen in der vase stehen
  • und noch dazu sieht es auch sehr gut aus, die vase wirkt dadurch „luftiger”

gesagt, getan. ich zeichnete auf einem stück papier die auszusägende form, kopierte diese auf die vase, bohrte vor (dabei legte ich die abgesägten reststücke unter) und sägte mit der deku die löcher. kanten schleifen und nachwachsen, schon war eine weitere variation der holzvase fertig:

vase, zweite version

beim letzten roulettdinner wurde ich durch einen teil der tischdekoration angeregt eine etwas andere holzvase zu bauen. schon bei tisch hatte ich mir die vorgangsweise überlegt. heute wollte ich wissen, ob sich das projket wie gedacht auch umsetzen lässt.

ich hobelte drei leisten (2 fichte, 1 etwas dunkleres) auf 2cm dicke. die drei bretter wurden dann zu einem block verleimt. nach dem trocknen quer in drei teile geteilt und diese mit verdrehtem mittelstück wieder zu einem teil verleimt. daraus schnitt ich mit dr bandsäge die form der vase. mit dem spatenbohrer ein loch zum einsetzen eines reagenzglases:

vasenrohling nach dem sägen

fehlt nur noch ein schliff und etwas holzwachs. das wird aber erst nächste woche gemacht, denn jetzt muss ich zu einem nachtdreh.

nach einem langen drehtag wollte ich gegen abend ein wenig sägen. für gewürzhalter fehlen mir einige untergestelle.

mangels anderen holzes versuchte ich es einal mit beschichteten platten (alte schubladenteile). aber irgendwie wollte es nicht so recht klappen. auch andere sägearbeiten gelangen heute so gar nicht. daher ließ ich das werkeln sein. stattdessen leerte ich meinen zyklonsauger aus und bracht die volle restetonne zum müll.

der heutige drehtag war deutlich kürzer als erwartet. die so gewonnene zeit verbrachte ich in der werkstatt.

zuerst sägte ich eine rückwandplatte zurecht und befestigte darauf die vier teile meines werkes „vivaldi in holz”. zur sicherheit schoss ich von der rückseite einige klammern durch die platte. abschließend wurde das werk mit ein paar schichten klarlack besprüht. jetzt ist es geschafft:

vivalid in holz

ich glaube, es ist recht ansehnlich geworden. jedenfalls konnte ich meine idee wie gedacht umsetzen.

den restlichen tag zerlegte ich die kürzlich organisierte palette und hobelte die bretter und leisten glatt. das gibt wieder material für ein paar weitere gewürzständer. auch einige teile für die dazugehörigen untergestelle konnte ich sägen. allerdings habe ich da nicht genügend material. muss mal wieder in den baumarkt um dort in der restekiste zu wühlen.

am vormittag hobelte ich einige bretter zurecht. aus diesen sägt eich vier tisch- und acht bankteile für weitere gewürzhalter. hinterher räumte ich die werkstatt auf.

trotz der hitze spazierte ich zu meinem holzdealer ums eck und schnorrte etwas holz. drei bretter (ausreichend breit für die tische) und eine kleine palette waren meine beute die ich durch die flimmernde hitze nach hause schleppte. da machte ichz mich gleich ans aufarbeiten:
die bretter wurden sorgfältig von nägeln und schrauben befreit und abschließend mit einem starken magneten kontrolliert – man will ja beim hobeln keine fliegenden messer.

im laufe des tages trudelten diverse gratulationen in unterschgiedlichster form ein: per anruf, e-mail, sms und facebook. gewonnen hat eva mit einem brief der schon vor drei tagen kam ;-)

der haushaltsvorstand war im dienst. so hatte ich keine ausrede mehr um mich endlich ans bemalen meines neuesten werkes zu machen. im speisezimmer richtete ich mir ein malplatzerls ein:

alles vorbereitet

kaum zu gklauben, aber ich war den ganzen tag mit dem bemalen der vier bildern beschäftigt! immer wenn eines bemalt und getrocknet war leimte ich die einzelteile zusammen. um eine 3d-wirklung zu erreichen verleimte ich die einzelnen teile in unterschiedlich hohen ebenen:

verleimen

auch wenn es eine mühsame arbeit war finde ich, si ehat sich allemal gelohnt:

vivaldi in holz

die bilder werden bei gelegenhgeit noch farblos lackiert und auf einer platte montieren. dann kann mein werk „vivaldi in holz” aufgehängt werden (muss mir allerdings noch überlegen wie?).

abends noch bis in die puppen am pc. da stellte ich den nussknacker als projekt ins netz.