Juni 2013

Nach dem Waschtag arbeitete ich das letzte Material der Europalette auf. Davon gingen sich ein paar Tisch- und Bankflächen für die von Daša bestellten Grillgewürzhalter aus. Mehr war nicht zu machen, ich hatte kein Material mehr.

Aber zumindest die Bohrungen in die Tischbrettchen machte ich noch. Werde wohl demnächst dem Troges einen Besuch abstatten müssen um für Materialnachschub zu sorgen.

Das grausliche Wetter (den ganzen Tag nur Regen) war optimal um ein wenig zu werkeln.

Nachdem mein Übungsstück durchaus gelungen ist – ich habe dabei auch viel gelernt – entschloss ich mich zum Bau einer „richtigen” Holzschale. Dazu hatte ich schon zwei unterschiedliche Hölzer zu einer Platte verleimt. Beim Abrichten der Kante und beim Nivelieren nach dem Verleimen war die Hobelmaschine eine große Hilfe.

Es wurde gesägt, geleimt und viel geschliffen. Nach gut zwei Stunden war es geschafft. Noch mein Eigenbau-Holzwachs und fertig war die Holzschale, diesmal sogar mit Rand. Im Folgenden ein paar Bilder dazu. Eine ausführliche Berschreibung wie gewohnt als Projekt hier.

Zum Vergrößern anklicken:
fertige Platte oberster Ring beim Schleifen Verleimen fertige Schale

Schon seit längerem gehe ich mit dem Projekt einer Holzschale(-schüssel schwanger. Diese soll aber nur mithilfe der Dekupiersäge gemacht werden. Heute raffte ich mich dazu auf ein entsprechendes Stück zu sägen. Da ich nicht wusste ob alles wie geplant funktioniert machte ich aus billigem Holz ein erstes Probestück.

Dazu habe ich mir Fichtenleisten (aus einer Palette gehobelt) zurechtgesägt, unterschiedlich gefärbt und anschließend zu einer kleinen Platte verleimt:

gebeizte und verleimte Leisten

Diese wurden dann im Winkel von 25° vorgebohrt. Dazu baute ich mir eine Bohrschablone. Dann wurden die Teile gesägt und zusammengeleimt. Das ist das Ergebnis nach dem ersten Schleifen:

Holzschale

Über Nacht hatte ich Lena-Marie bei mir. Die hatte gleich eine Verwendungsmöglichkleit für das Übungsstück gefunden:

Bett für Tigger

Und farblich passt es auch perfekt.

Als die Kleine gegen elf endlich eingeschlafen ist stellt ich mein Übungsstück zum Bewerten bei 1-2-do ein.

Meine Holzkrawatte wurde heute fertig:

holzkrawatte

Ich fand sie so gelungen, dass ich sie abends als Projekt einstellte.

Die restliche Zeit nützte ich um einen neuen Auftrag anzugehen. Gerlinde braucht als Geschenk drei Holzvasen. Zwei geschwungene und eine Herzvase. Geschafft habe ich heute die Herzvase komplett (im Bild mit Wasser und echter Blume)…
herzvase
… und eine geschwungene Vase im Zuschnitt mit Bohrung. Die Feinarbeiten wie Schleifen und Wachsen folgen demnächst.

So zwischendruch sägte ich heute schnell zwei Verleimhilfen:

Verleimhilfen

Damit wird es mir in Zukunft leichter sein beim Verleimen den rechten Winkel zu finden. Ich bohrte dann noch je ein Loch rein (zum Aufhängen) und schrägte den Winkel an, damit überschüssiger Leim austreten kann und nicht der Winkel am Werkstück festklebt.

Bei Gelegenheiot werde ich noch ein paar dieser Teile in unterschiedlichen Größen machen.

Es ist geschafft. Der Jaguar wurde heute fertig.

Vormittags klebte ich die vielen Einzelteile zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Dabei verwendete ich die Heißklebepistole, da damit schnelles arbeiten möglich ist und auch die unterschiedlichen Ebenen gut realisiert werden können
Trotzdem war es eine Menge Arbeit. Aber es hatv isch echt gelohnt, das Bild ist mir gelungen. Ich weiß, von wegen Eigenlob und so, aber es stimmt doch, oder?

fertiges 3D-Bild

Einzig die Farbe der Hintergrundplatte muss ich mir noch überlegen.

Die Farbenspiele gingen heute weiter und fanden ein gutes Ende:

nach dem Bemalen

War noch eine Menge Arbeit. Vor allem das Mischen der einzelnen Töne und Farbverläufe. Ich finde aber, es hat sich echt gelohnt. Der Jaguar sieht super aus. Auf dem Bild oben werden die Teile mit einem Rahmenspanner zusammengehalten um einen ersten Eindruck zu bekommen wie es mal werden wird.

Jetzt müssen die Teile „nur” noch in unterschiedlichen Ebenen zusammengeklebt werden. Danach alles auf einer Platte befestigen, wo ich aber noch nicht weiß, welche Hintergrundfarbe ich da nehmen soll.

Heute besorgte ich passende Holzbeize für mein Wandbild. Ich fand nicht die vorgegebene Marke, musste einfahc nehmen was da war.
Sechs Packerln Pulverbeize (ist viel günstiger) nahm ich mit und bereitete die Farben zu. Gut, dass ich mir eben erst Einmachgläser gekauft hatte. Nach dem Auskühlen macht eich ein paar erste Mal- und mIschversuche. Die verliefen sehr gut, so dass ich wegen der Bemalung recht zuversichtlich bin.

Abends fing ich mit dem Bemalen der Teile an. Zuerst einmal all jene Teile (gut 100), die ganz dunkel werden. Dazu werden diese Teile zuerst mit einem schwarzen Permanentmarker (ich nahm einen Edding 3100) bemalt. Danach in Holzbeize mit dem Farbton Nuss dunkel getaucht:

Malarbeiten

Das ganze dauerte weit über zwei Stunden. Ich hatte danach für heute echt genug und machte Schluss in der Werkstatt. Stattdessen setzte ich mich an den PC um das Geldgeschenk für Anita als Projekt einzustellen.

Mein Projekt 3D_Wandbild machte heute große Fortschritte. Ich säögte alle Teile fertig (sind über 180!) und baute das Bild einmal flach zusammen:

alle Teile gesägt

Danach wurden die Teile noch geschliffen. Eine Heidenarbeit und nichtv ganz einfach, da ein paar echte Winzteile unter den gesägten Puzzleteilen sind bei denen ich seeehhhr vorsichtig sein musste.