April 2015

nach zwei tagen werbedreh (nöm) mal wieder ein hupfer in die werkstatt.
da machte ich mit der holzbox weiter: innen und außen schleifen, eine bodenmatte (aus einem reststück eines gartentischtuches) einpassen und eine trennwand einbauen. das leisten schneiden mit dem grr-ipper ist echt eine tolle sache).
nachdem das innenleben soweit fertig war, konnte der inhalt von zwei plastikkoffern und einer schachtel in die box übersiedeln:

leisten sägen matte einpassen leisten anbringen passt fertiges innenleben eingerichtet

fehlen nur noch die beschläge. dabei war ich heute mit dem rad eh kurz beim bauhaus – hab aber komplett drauf vergessen. dann halt ein anderes mal.

zuerst einmal den papagei für lena-marie sägen – versprochen ist versprochen. der vogel bekam auch gleich eine nette bemalung – wie sie es sich gewünscht hatte in blau-gelb:

blaupapagei

während die farbe trocknete machte ich mit meiner testbox weiter. erst einmal die seitenwände im winkel verleimen der leim trocknet, das gibt mir zeit boden- und deckenplatte zuzuschneiden und dann einzuleimen. jetzt hatte ich einen geschlossenen quader. ein trennschnitt rundherum trennt deckel und unterteil. damit da nicx passieren kann, habe ich in den schon gesägten schlitz eine leiste (in der dicke des sägeblattes) eingesetzt und mit klebeband fixiert:

deckel und boden einleimen auftrennen
fertiger trennschnitt innenansicht

jetzt sollte noch alles geschliffen und gebeizt/lasiert/gewachst werden. auch passende beschläge fehlen noch. aber nicht mehr heute.

der gestern bemalte papagei wurde montiert. danach bekam der sägetisch weitere details. erst einmal einen fingerschutz. den bereich um das sägeblatt habe ich großzügig mit roter farbe gestrichen. solange die finger außerhalb dieses bereichs sind kann nix passieren. es folgte ein werkstückniederhalter. damit ist der sägeschlitten einsatzbereit:

türklopfer fingerschutz niederhalter

als ersten test sägte ich fingerzinken in die seitenteile der testbox. die ersten gleich einmal falsch, da ich sie am unteren statt am seitlichen rand sägte. aber mit dem stoppanschlag ging es echt gut (auch wenn ich mich einmal vertan habe, da ich die blattbreite nicht berücksichtigt habe. jedenfalls werden es mit entsprechnder sorgfalt durchaus brauchbare verbindungen:

die badesaison ist eröffnet

ich glaube, die testkiste wird eine geeignete verwendung finden.

mann, mann mann. ein wenig sonne und der opi läuft auf hochtouren ;-)

bis zu mittag an einem serviettenhalter und einem türklopfer gearbeitet. dabei sehr gute fortschritte gemacht. der papagei für janick muss nur noch bemalt und zusammengebaut werden, der serviettenhalter trocknen und zusammengeleimt. nebenbei machte ich noch einen stoppklotz für den sägeschlitten:

serviettenhalter türklopfer stoppklotz

zeit, die badesaison 2015 zu eröffnen – eh sehr spät heuer:

die badesaison ist eröffnet

nach der badesaison eröffneten wir gleich auch nch die grillsaison. abends noch schnell in die werkstatt um die mittlerweile getrockneten teile des servietten-elefanten zusammenzuleimen:

serviettenhalter

war echt ein sehr produktiver tag heute!

walter kam seinen den buben holen. ich zeigte ihm ganz stolt was ich bisher gebaut hatte. das grundbrett aus buchenleimholz hat ihn allerdings so gar nicht begeistert. kein geeignetes holz für diese anwendung, da buche zu viel „arbeitet”.

hmm, das gab mir zu denklen. nachdem er wieder gegangen war, zerlegte ich den schlitten und nahm eine dreischichtplatte als neue basis. wie es der zufall wollte, hatte ich eine in genau der richtigen größe am ostersonntag aus dem container gerettet. glück muss man haben.
damit baute ich den schlitten neu auf. jetzt ist er soweit fertig und morgen wird er getestet. er wurde noch nicht gewachst und läuft trotzdem sehr leicht und präzise. ich hoffe mal das beste.

weiter am cross-cut-sled arbeiten. heute nahm ich mir die anschlagleiste vor.
zwei sperrholzteile zuschneiden und zusammenleimen. darauf die aluleiste montieren (damit die leiste wirklich gerade ist):

aluleiste ablängen montagelöcher ansenken leiste montieren

der nächste schritt war das einpassen der t-nut-schiene. in dieser werden später stoppklotz und niederhalter laufen. da ich nur einen 14 mm nutfräser habe, musste ich mich schritt für schritt an die richtige breite herantasten. nach mehreren fräsdurchgängen passte die schiene ganz genau in die nut. zusätzlich habe ich sei mit ein paar versenkten schrauben befestigt:

nut fräsen schiene einpassen montagelöcher bohren

zwar feiertag, aber mit der deku im flüsterbetrieb ließ sich anstandslos sägen. anitas schwiegertochter wünschte sich eine eule. ich machte ihr eine solche – natürlich mit zusatznutzen! zeichnen, ausdrucken, sägen, schleifen, beizen und zusammenleimen:

sägen beizen
seitenansicht zum video schauen

und da ich schon dabei war, gleich auch noch bei 1-2-do einstellen.

durch das schnelle erfolgserlebnis motiviert packte ich die farbe aus und machte endlich das schon lange herumkugelnde mobile für janick fertig:

afrika-mobile

kalt (in der nacht gerade mal 1°) aber sonnig.

unter tags fuhren wir kurz beim bauhaus vorbei. ja, ich weiß, dass heute ostersonntag ist. aber wir sind ja nicht zum einkaufen gekommen, sondern um im „großen gelben osternest” nach überraschungen zu suchen. das hat sich ausgezahlt:

osterbeute

da lagen unter anderem originalverpackte(!) vollholzbretter im container! jedenfalls wieder material für ein paar projekte.

nochmals ein paar nachforschungen zwecks schiebeschlitten für die tks. während der teig für zwei vollkornreindlinge (für die osterjause) aufging bin ich zum bauhaus gefahren. eine platte, ein winkeleisen und eine buchenleiste besorgt. beim wegfahren noch ein langes sperrholz aus dem container gefischt.

alles in die werkstatt und schnell den kuchen ins rohr gegeben. nach der jause ordentlich gestärktin die werkstatt um mit dem bau des sägeschlittena zu beginnen. erst die beiden „runner” gesägt. das war etwas difizil, da beide nuten unterschiedliche breiten haben. aber ich schaffte es, die leisten passgenau zu sägen (breite und dicke) und an die grundplatte zu montieren. zum schluss glätten und mit wachs polieren. nun lässt sich die platte leicht und trotzdem spielfrei bewegen:

nach den feiertagen geht es weiter.

karfreitag, trotzdem wurde mir nicht fad.
ich testete die einstellungen der säge und stellte fest, dass der anschlag 100% passt was den winkel betrifft. auch die maßangaben hauen hin. schon mal gute voraussetzungen für den bau eines schiebeschlittens.

als erstes testobjekt werde ich aus resten eine holzbox bauen. sandor hat wegen solcher boxen angefragt und ich möchte nur zusagen, wenn ich weiß, dass ich diese auch in der nötigen präzision bauen kann.
aus sperrholzresten sägte ich die seitenteile:

seitenteile

diese habe ich danach an den längskanten genutet um boden- und deckelbrett einlassen zu können:

boden einpassen

schaut schon mal recht brauchbar aus. ehe ich die box weiterbaue werde ich den sägeschlitten machen. mit diesem möchte ich dann fingerzinken zum verbinden der seitenteile sägen. aber das wird wohl erst nach ostern geschehen.