Dezember 2012

Vor einiger Zeit musste ich feststellen, dass meine Hegner Farbe verliert. Am Lüftergehäuse kann das durchaus ich gemacht haben, aber dahinter – an der länglichen Rolle – ging das ganz von alleine:

verzogener Tisch

Jedenfalls habe ich eine Mail an die 4ma gesendet als ich das bemerkte. Heute bekam ich ein neues Lüftergehäuse kostenfrei zugeschickt. Das ist Kundenservice.

Da ich schon beim Reklamieren war:
Beim Auftrennen des Holzblocks für die Schreibboxen habe ich bemerkt, dass die Auflage irgendwie kippelig war. Beim genaueren Betrachten stellte ich fest, dass der Tisch verzogen ist:

verzogener Tisch

Ich machte ein Foto und schickte dieses an Metabo Deutschland. Bald kam die Rückmeldung, dass so ein Gusstisch nicht repariert werden kann (weder kalt noch warm). Nach Gesprächen mit dem Lieferanten (eine Spedition würde die Säge holen, dazu müsste ich sie aber sicher einpacken und auf einer Europalette verstauen, was mir unmöglich schien) erklärte man sich bei Metabo bereit mir kostenfrei einen neuen Tisch zu senden. Bin gespannt wann der kommt. Aber jedenfalls 5 Daumen für den Kundenservice.

Ansonsten passt mein Werkzeug. Einzig einen Frästisch werde ich mir noch zulegen. Ich habe lange überlegt mir einen solchen zu bauen. Aber dafür reicht der Platz einfach nicht aus. Überlege, mir den kleinen Tisch von Trend zu nehmen. Mal sehen.

Frohen Mutes machte ich mich heute an die beiden Boxen für die USB-Kugelschreiber. Leider konnte ich Steves Idee nicht 1:1 umsetzen, da mir ein passender Fräseinsatz für den Dremel (gibt es nicht) fehlte. Noch besser wäre natürlich ein Frästisch für die Oberfräse – den ich aber auch (noch) nicht habe.

Ich machte stattdessen mehrere Teile (Anleitung folgt demnächst) und fräste gerade Nuten in die Seitenteile:

Nuten fräsen

So wird es letztlich auch eine „Sliding Box”.

Als ich o am Werken war besuchte mich Lena-Marie. Sie wollte auch etwas „schneiden”. Also druckte ich auf ihren Wunsch hin ein Polizeiauto aus und baute die Moto Saw auf. Dann wurde gesägt – natürlich mit der entsprechenden Schutzausrüstung:

Lena-Marie beim Sägen

Während sie das Auto bemalte räumte ich die Werkstatt auf. Dann hatte ich für heute genug.

Nachdem ich die Loggia umgeräumt hatte (man kann nie genug Platz haben) machte ich mich wieder daran das zweite „Froschgeschenk” für Elfriede voran zu bringen:

Teile sägen

Den Großteil habe ich heute gesägt, geschliffen und auch schon verleimt. Für die nächsten Schritte muss ich mir noch überlegen wie ich den Stiftehalter genau machen werde. Bis morgen sollte ich das mit mir geklärt haben.

Abends bekam ich von meiner Holden eine Anfrage wegen einer Verpackung für zwei USB-Kugelschreiber. Ich glaube, da habe ich eine Idee (Steve Ramsey sei Dank).

Schon sehr zeitig am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Ybbs um meine ersteigerten Beutestücke zu holen. Trotz leichtem Schneefall und Montagmorgenverkehr samt üblichem Stau kamen wir in einer guten Zeit ans Ziel. Leider war aber niemand von der Versteigerungs4ma anwesend. Nach einem Telefonat ewrfuhren wir, dass wohl erst um elf jemand kommen soll (eine tolle Nachricht, so kurz vor halb neun).

Um es kurz zuu machen: wir setzten uns zum nächsten Mc Donalds auf einen Kaffee. Früher als erwartet kam der Anruf dass bald jemand da sein soll. Kurz nach zehn war es dann soweit: wir suchten unsere Beute und verluden sie auf den Anhänger. Dieser Teil ging schnell und problemlos. Auch das Aufladen war ruck zuck erledigt. Die Heimfahrt verlief problemlos.

Beim Reinbringen der Beute zeigte sich das befürchtete Problem. Der Arbeitstisch passte nicht durch die Tür der Werkstatt. Diese war um etwa 2 Millimeter (!) zu eng. Es half nichts, da musste eine andere Lösung her – aber vorher musste ich zu meiner Hautärztin (da war ein kleiner Eingriff geplant).

Dieser war schnell erlewdigt. Mit vier Nähten brachte ich erst den Anhänger zurück, dann warf ich mich wieder in die Arbeitskluft.
Auf zwei Hunten brachte ich den Tisch vor die Tür. Schnell war ein Stromkabel verlegt und die GFlöec angechlossen. In wenigen Minuten flexte ich zwei lange Querstreben an der Bodenseite ab. Jetzt konnte der Tisch umgelegt und ums Eck durch die Tür gefädelt werden. Ich habe ja gesagt, das geht ;-)

Nachdem der Arbeitstisch seinen Platz gefunden hatte machte ich mich ans Umräumen und -schlichten. So langsam kann man hier ordentlich arbeiten:

neuer Arbeitsplatz

Der Tisch hat eine Arbeitshöhe von rund einem Meter. Ich finde das genial und mein Rücken freut sich auch. Apropos Rücken: der machte mir nach der gnazen Schlepperei heute arge Probleme so dass ich es für heute gut sein ließ. Bei Gelegenheit werde ich die beiden Platten die jetzt als Arbeitsfläche dienen durch eine massive (Buchen)Platte mit 5-6 cm Stärke ersetzen.
Das ganze Holz in der unteren Ablage war übrigens Teil des Versteigerungsangebotes – Tisch und Holz kosteten mich 36 Euro! Ich schaute nur noch schnell was in der ersteigerten Werkzegkiste so alles drinnen war…

Tischlerwerkzeugkiste

… unter anderem ein Set Forstnerbohrer in einer Holzbox, dann war Schicht im Schacht.

Variante

Das gestern gechnittene Portrait wurde eingescannt. Dann habe ich es am Computer bearbeitet um zu sehen, wie es nach der „alten” Methode wohl aussehen würde. Hier ein Eindruck davon:

Variante

Ich werde bei Gelegenheit noch ein wenig experimentieren (vor allem mit der Mundpartie). Wenn ich dann eine Variante gefunden habe die mir auch nach dem dritten Mal anschauen noch gefällt werde ich diese sägen.

Heute kam Walter vorbei. Eigentlich wollte er mir bei einem CAD-Programm einige Sachen zeigen, aber es zeigte sich, dass mein Libre-CAD mit dem von ihm verwendedten Auto CAD wohl nicht viel gemein hat.
Also zeigte ich ihm stattdessen meine Werkstatt und einige meiner bisher gefertigten Werke.

Nachdem ich das gestern vorbereitete Bild auf ein Tonpapier gepaust hatte machte ich mich abends mit dem Messer darüber her. Das war eine langwierige und mühsame Arbeit. Hinterhert taten mir die Fingergelenke ganz shcön weh und die Kuppe am Zeiogefinger war „eingeschlafen”. Aber ich hörte erst auf als alle Schnitte gemacht waren:

erster schnitt

bis auf ein par kleinigkeiten würde mir das so gefallen. ist halt sehr viel fretwork (andere bilder dieser art haben deutlich mehr leeraum). mal sehen – vielelicht säge ich es einmal so und dann nach der gängigen methode?

Gesägt habe ich heute nicht. Nach den gestrigen Untersuchungen ließ ich es heute gemütlich angehen. Gewerkelt wurde nur am PC.

Zuerst zeichnete ich für zwei Projekte einige Teile. Dann begann ich damit ein Bild von Lena-Marie aufzubereiten um es später aussägen zu können. Ich hatte einmal ein Bild von ihr als Popartbild gemacht:

popart

In Youtube fand ich eine tolle Anleitung, wie man aus einem Bild eine Bleistiftzeichnung machen kann. Nach dieser Anleitung entsand dieses Bild:

ausdruck

Das wurde ausgedruckt. Danach ging es an die richtige Arbeit. Mittels Bleistift zeichnete ich die auszusägenden Teile an:

zeichnung

Eine mühsame und zeitaufwändige Arbeit. Ich muss aufpassen, dass die Teile beim sägen nicht zerfallen sondern zusammenhängend bleiben. Wenn das geschafft ist werde ich mich bei Gelegenheit ans sägen machen.

Passend zum heutigen Nikolaustag wurde mein am 30.11. bestellter Oszillationsschleifer geliefert. Ein Scheppach OSM 100. Trotz Zeitmangels schaffte ich es natürlich, diesen auszupacken, aufzubauen und einem ersten Test zu unterziehen:

Oszillationsschleifer

Auch wen nich nach dem Kurztest noch nicht sehr viel sagen kann, einiges doch:

  • Trotz der runden Walzen scheint es kein Problem zu sein auch gerade Kanten zu schleifen ohne Dellen hineinzumachen
  • Er ist auch gar nicht so laut (mir scheint, das lauteste in meiner Werkstatt ist sowieso der Sauger)
  • läuft ruhiger als erwartet
  • Absaugung funktioniert sehr gut

Ich werde ihn mobil einsetzen und habe daher gleich einen passenden Abstellplatz im Regal geschaffen wo er bei Nichtgebrauch rasten kann. Morgen gehe ich mein nächstes Projekt an, dann wird es den ersten echten Praxiseinsatz geben.

Das Projekt mit dem Schreibutensilienbehälter gefällt mir so gar nicht mehr. Auch wenn ich schon fast zwei Drittel davon gesäögt und geklebt hatte wanderten die Teile in den Müll.

Ich werde es umplanen. Der Behälter soll extra stehen und die Figur mit etwas Abstand dahinter. Dann kann ich den „Flechtkorb“ wie einen Brunnen bemalen und dazu den Frosch. So werde ich es machen. Mal sehen, ob Walter mir mit dem CAD-Programm die runden Teile zeichnen kann. Mit meinen Programmen brauche ich dazu ewig.

Gewerkelt wurde heute nicht, zumindest nicht in der Werkstatt. In der Küche hingegen schon, da wurden fleißig Kekse gebacken.

Danach setzte ich mich anden Computer um zwei meiner Projekte bei 1-2-do einzustellen. Erst einmal die Kleinteileablage, dann noch meinen 3D-Puzzlefrosch.

Abends bekam der Frosch noch eine Schicht Klarlack verpasst. Jetzt kann ich mich voll und ganz dem zweiten Gechenk zuwenden.