August 2015

ich weiche ja beim zusammenbau meines schwibbogens deutlich von der vorlage ab. nicht zuletzt deshalb, weil ich eine ganz andere art der beleuchtung verbauen werde als in der vorlage beschrieben.

also habe ich heute mal mit der grundplatte begonnen. passend zu meiner vorlage wurde die größe gesägt. dann zeichnete ich die ungefähren positionen der steckteile ein. für die beiden innenbögen sägte ich die schlitze mit der dekupiersäge (war zu faulk, den frästisch aufzubauen und einzuriochten). die innebögen wurden platziert. so konnte ich die benötigte breite für die seitenwände des hauses ermitteln und danach passende brettchen zusägen.

diese wurden an einen innenbogen geleimt:

grundplatte wände anleimen stellprobe

nach dem abbinden des leims nochmals die esten teile zusammenstecken – sieht schon nicht schlecht aus.

die vorlagen des gekauften schwibbogens habe ich auf die größe von etwa 400 mm herunterskaliert und ausgedruckt. 70 cm sind mir doch deutlich zu groß. da ich insgesamt vier schwibbögen machen muss spart das auch material.

ab in die werkstatt. beim zuschneiden und zusammenkleben kam gleich einmal der neue werktisch zum einsatz. ich habe mit und den figuren begonnen, eine recht diffizile arbeit:

schwibbogen1 schwibbogen2
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weiter ging es mit den innenbögen (die ich gleich im stapel gesägt habe) und dem mittelteil:

schwibbogen3 schwibbogen4

dan hatte ich für heute genug. schnell die werkstatt sauber machen, die misttonne rausbringen und das war’s. das tischaufstellen war nicht ohne und ich muss mich für die nächsten drehtage schonen.

heute wirde mein bestellter werktisch geliefert. gleich samt europalette in die werkstatt. da ich über die leiferung vorab informiert war hatte ich den provisorischen tisch schon abgebaut und entsorgt.

ich hab das teil natürlich gleich ausgepackt, die räder und den griff drangeschraubt und fürs erste mal das airbrush-zeugs reingeräumt:

werktisch1 werktisch2

war alleine keine einfache sache das teil aufzustellen (hat so an die 60 kg), aber irgendwie habe ich es trotz gewicht und den engen platzverhältnissen geschafft.
ich machte noch eine schutzschicht aus einer kastenrückwand drauf und fertig. ist jedenfalls sehr stabil, dank der räder mobil (bei meinen platzverhältnissen ein sehr wichtiger punkt) und bietet zusätzlich viel stauraum.

klar, ich hätte mir auch selbst was bauen können. aber zum einen wären die materialkosten nicht viel günstiger gewesen, zum anderen habe ich nicht den platz sowas zu bauen und im moment vor allem keine zeit dazu. und ich brauchte echt schon dringend was um ordentlich arbeiten zu können!

eher ein tag zum entspannen. muss mich eh für morgen schonen, da dreh ich wieder maximilian (und meine montur wiegt fast 20 kg).

also hab ich mich hingesetzt und einen ersten entwurf für einen schwibbogen gezeichnet:

erstentwurf

meine vorlage ist durch mehrere schweibbögen inspiriert die ich im netz geshen habe. wie es der zufall will, bekam ich am abend aber eine kaufvorlage von einem bekannten geschenkt. ich hab sie mir mal kurz angeshen. hat shcon was, ist mir aber zu groß. ich werde sie also bei gelegenheit verkleinern und wahrscheinlich diese dann sägen.

ein paar stücke von meiner weihnachts-to-do-list konnte ich heute abhaken. geschafft hab ich sechs komplette christbaumanhänger:

christbaumanhänger

diese wurden zur abwechslung einmal etwas bunter gebeizt. zum schluss eine schicht klarlack drauf und zum trocknen an die leine.

zwecks „weiterbildung” habe ich mir safe house angesehen. der verhörraum dort dient als beispiel, wie unserer aussehen könnte (wobei unserer nicht ganz so dunkel werden soll).

weil es gestern so gut lief heute weiter am verhörraum werkeln.

heute schaften wir die komplette linke seite sowie die lattung an der frontseite samt erstem paneel auf dieser seite, so dass eine ecke schon mal fertig ist und wir einen guten eindruck davon bekommen, ob auch alles wie gewünscht passen wird. alex hat die bohrlöchermit flexkleber verspachtelt:

erste wand hängt

später werden alle paneele damit eingestrichen um eine sterile betonoptik zu erreichen.

nach einigfen tagen zwangspause ergab es sich heute, dass wir wieder ein wenig an unserem verhörraum basteln konnten. ein paar stunden lang haben wir an weiteren paneelen gewerkelt. wenn ich richtig gezählt und gerechnet habe fehlen uns „nur”noch sechs elemente.

das erste element haben wir auch schon an die wand gebracht (im bild links an der wand in der ecke zu sehen). dazu wurde ein brett an di wand gedübelt und das wandelement drangeschaubt. abei wurde penibel genau auf eine korrekte ausrichtung geachtet, da sich hier jeder fehler mit jedem weiteren element verdoppelt:

wandelemente

so langsam bekommt die sache ein gesicht.

die für heute angekündigten gewitter – samt abkühlung – sind gott sei leider nicht gekommen.
trotz der hitze ein hupfer in die werkstatt. hab da eine meiner pistolen zerlegt und mit neuer nadel versehen. danach funktionierte noch alles und ich konnte ein paar llätter zur probe besprühen:

test1 test2

so langsam komm ich dahinter wie ich die luft und die farbe dosieren muss und wie ich luft- und farbmenge begrenzen kann. auch die auswirkungen unterschiedlicher abstände zur malflähe und das arbeiten mit schablonen hab ich geübt. bei die ergebnisse werden langsam besser, aber natürlich muss ich noch sehr viel üben.

abends meinen handabdruckscanner als projekt ins netz stellen. und da ich schon im inzternet war gleich noch ein paar seiten bezüglich airbrush duchforsten.

der nächste sehr heiße tag mit über 35°. daher soweit möglich drinnen aufhalten. gut, dass ich in der werkstatt zu tun hatte – obwohl, wirklich kühler war es da auch nicht.

jedenfalls habe ich mich reingehangen und das rennauto komplett fertig bemalt:

airbrush1 fertig2

und wieder was gelernt. nämlich, dass man sich lieber öfter davon überzeugt ob die schablone auch wirklich gerade befestigt ist – siehe heckflügel.
hinterher brauchte es eine weile, bis das ganze airbrushzeugs gereinigt war. aber das muss auch sein. später mein projekt um den punkt mit dem bemalen ergänzt.