April 2015

obwohl mir beim aufstehen jeder muskel weh tat beschloss ich trotzdem, die neugis anzurufen um das dach fertig zu machen. so viel arbeit kann das ja nicht mehr sein und das wetter war schöner als angesagt. der regen sollte erst am nachmittag kommen, bis dahin könnte alles fertig sein.

die neugis holten mich ab. mit peters hilfe habe ich die drei dachplatten montiert. nicht ganz einfach, aber wir haben es geschafft. auch der schmetterling hat mittlerweile seinen platz gefunden:

dach schmetterling

jetzt können die beiden beruhigt in den urlaub fahren – und ich meine muskeln ausrasten.

aber nix war mit rasten. kurts seite war (vermutlich) gehackt worden und vom provider gesperrt. ich habe mal eine freischaltung veranlasst und begonnen, die seite offline neu zu machen. nebenbei einen topf zucchinicremesuppe kochen.
nachdem gerlinde vom langen dienst heim klam wurde gegssen. dann abwaschen und nach einer runde fernsehen bis in die nacht an der seite werkeln.

sonnig, wenn auch etwas windig. aber gutes wetter, um sich an das vordach am gartenhaus der neugis zu machen.

wir packten eine menge an werkzeug zusammen, gleich auch die pflanzschilder und den schmetterling, und fuhrenlos. der bau eines zusatzdaches für das gartenhaus war geplant, ich hatte dafür zwei drei stunden veranschlagt. aber erstens kommt es anders, als man… eh shcon wissen.
es wurde „etwas” länger. nach gut fünf stunden machten wir für heute schluss. ganz haben wir es nicht geschafft, aber es war etwas komplizierter geworden, da die dachplatten sehr dünn sind und zusätzliche – nicht eingeplante – unterstützung brauchten. aber wir waren fleißig – was mein muskelkater bezeugen kann:

dach1 dach2
dach3 dach4

gerlinde hat fleißig mitgeholfen und erstmals mit einem trennschleifer (flex) gearbeitet und sich dabei recht geschickt angestellt. noch dazu auf dem dach, obwohl sie höhenangst hat!
daheim nur noch werkzeg verräumen, duschen und ab auf die couch.

sonntag macht man keinen lärm. gut also, dass die brandmalerei leise vor sich ging. und auch der flüstersauger zum absaugen der dämnpfe ist kaum zu hören.
ich habe die letzten schilder gebrannt und auf den lesiten montiert. somit sind alle 21 bestellten schilder fertig:

pflanzschilder

auf der terasse bekamen sie noch eine schicht klarlack, dann war sonntagsruhe angesagt.

zwei weitere schilder gebrannt. andere waren schon fertig, ich hatte aber keine passenden leisten dazu. nach kurzer rücksprache bekam ich das ok, diese können auch etwas schmaler sein. das traf sich gut, denn so konnte ich einen rest douglasiendiele aufarbeiten. passenderweise stammt diese eh von den neugis (der restauratioen ihres gartentisches). mit tks und grr-ripper trennte ich die diele in leisten auf. das ging schnell und sicher – und so glatt, dass ich nicht nachschleifen musste:

leisten sägen

winkelanschlag einstellen und die schräge an der oberen kante sägen. dann anschlag auf 30° stellen, die mitte der leisten markieren und an einer markierung auf dem tisch ausrichten. so waren die spitzen zum einstecken in die erde auch schnell gesägt – das originalsägeblatt wurde zuvor wieder eingespannt. danach wurden die schilder angeleimt und zusätzlicxh angetackert:

leisten ausrichten spitze sägen schild befestigen

wieder was geschafft. jetzt fehlen „nur” noch acht schilder.

den großteil des tages war ich mit dem schmetterling für die neugis beschäftigt. dieser soll künftig ihre gartenpforte zieren.
es wurde gebohrt, gesägt und geschliffen. zum abschluss gesprüht. dann hing das teil zum trocknen den restlichen tag auf der terrasse:

sägen schleifen trocknen

das teil ist mit 65×50cm so groß, dass es sich gerade noch mit der deku sägen ließ. dabei war bei manchen schnitten etwas trickserei nötig. jedenfalls, mehr als 65 cm breite dürften sich wohl nicht machen lassen.

der tag begann damit, dass ich ein paar weitere schilder für die neugis gebrannt und auf leisten montiert habe. während diese auf der terrasse trockneten schaffte ich es endlich, die holzbox fertig zu machen.

ich habe mir dazu passende beschläge besorgt. gut, für den verschluss wollte ich eigentlich so schnapper haben. aber diese waren in der benötigten größe auf die schnelle nicht zu bekommen, so dass ich mit anderen vorlieb nehmen musste. ging aber auch:

beschläge fertige box

auch wenn es nur darum ginbg einmal zu sehen, wie ich künftig derartige boxen bauen kann (mit etwas dickerem holz), wird auch diese box nicht ungenützt bleiben. ich kann darin einige dinge staubfrei verstauen, die bisher in plastik- oder papierboxen aufbewahrt wurden.

peter brachte mir am vormittag die schon lackierzten pflöcke für die pflanzschilder vorbei. wir haben besprochen, dass wir die schilder leicht schräg machen werden. das spart einerseits platz in den pflanzkübeln und sieht auch etwas besser aus.

im laufe des tages habe ich die erhaltenen pflöcke abgeschrägt. dazu habe ich den winkel auf die säge übertragen und das original-sägeblatt eingespannt. mein spezialblatt war mir für die se ruppigen schnitte etwas zu schade.
die schilder wurden mittels leim auf den leisten befestigt und zur sicherheit noch mit je zwei klammern angetackert:

winkel übertragen abschrägung sägen fertige schilder

die ersten schilder waren somit fertig.

ich begann heute die ersten schilder für die neugis zu sägen. davor musste ich aber erst eine partie pappelsperrholz besorgen, da meine noch vorhandenen vorräte schon verplant waren.
mit der tks trennte ich die 4 mm-platten in passende streifen auf. mit der deku sägte ich an den enden rundungen (gleich im 5er-pack) – und fertig waren die ersten zehn rohlinge.

die schilder beschriften und den brennpeter anwerfen. das brennen selbst ging dann nicht mehr so flott. da muss man sehr genau arbeiten und bei dem dünnen sperrholz sehr aufpassen. damit ich die dämpfe nicht einatmen muss habe ich meinen mobilen saugerhalter eingesetzt um die dämpfe dirket abzusaugen. acht schilder habe ich heute geschafft:

platten auftrennen rundungen sägen brenntest mit absaugung brennen mein tagewerk

die schilder wurden nach dem brennen farblos lackiert und können bis morgen trocknen.

gleich in der früh kurz in die bastelstube um die eulen zu lasieren. diese wurden dann zum trocknen aufgehangen:

beim trocken

ich machte mich auf demn weg zu einem dreh. eine schöne sprechrolle in smartwatch. sehr angenehmer dreh mit einem sehr netten team:

das team

und ich konnte für die rolle sogar mein werkstatt-outfit tragen ;-)

nach drehschluss schnell heim und in die werksatt – musste mich ja nicht einmal umziehen. ich machte den stiftehalter fertig.

stiftehalter

wieder was erledigt.

am nachmittag war ein dreh angesetzt. so blieb mir vormittags zeit um mit einem neuen (klein)projekt anzufangen. für eine bekannte will ich einen stiftehalter machen. sie ist bekennender eulen-fan, daher gibt es eine passende deko.

mit dem schiebeschlitten waren die benötigten teile schnell zugesägt. die deku brauchte ich zuert um ein paar rundungen zu sägen, später dann für die eulen. die teile für den stiftehalter schleifen und verleimen. während dem trocknen die eulen im doppelpack sägen:

teile sägen rundungen verleimen trennwand ausrichten
fertig zusammengebaut lasieren eulen sägen eulen

das wars auch schon für heute, ich musste los um rechtzeitig am set zu sein.